Wissenschaftliche Forschung

An der körperzentrierten Stimmbildung „Atem-Tonus-Ton“ wird seit acht Jahren in Japan geforscht. Die Forschungsergebnisse, die die Wirksamkeit anhand von vier verschiedenen  Messverfahren nachweisen, wurden nun erstmalig von dem Phoniater Prof. Dr. Fumiaki Yoneyama, Tokio in Deutschland vorgetragen. Die AFA, Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempflege e. V. übernahm hierfür die Übersetzungskosten.

A1    Überprüfung der Atemtechnik bei der Stimmbildung (Phonation).
        Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Entspannung und Aktionsströmen des Gehirns.
A2     Untersuchung der Knochenleitfähigkeit der Stimme und Körperresonanz bei der Stimmbildung mittels Thermographie.



A3     Erforschung der Knochenleitfähigkeit der Stimme und Körperresonanz bei der Stimmbildung mittels Lasereingriff.  Messungen der Vibrationen bei der
         Vokalbildung.
A4     Erforschung der Schallausbreitung beim Sprechen.  Aufnahme dieser Versuche  mittels Oto-Kamera (auf Deutsch Klangkamera).

Forschungsprojekt über die Ausbreitung der menschlichen Stimme


Von Prof. Dr. Fumiaki Yoneyama

Mit Tonkamera (Oto-Kamera) gemessen

Mit der Tonkamera habe ich versucht die Ausbreitung der Stimme zu visualisieren, Diese Kamera kann einerseits mittels farbiger Punkte den Ort anzeigen, wo der Ton  und die Frequenzen herkommen, und andererseits mittels Kreisgrösse die Lautstärke darstellen. Die Ton-Änderungen kann man auf dem Monitor betrachten. Der Apparat (Ton-Kamera) besteht aus einem Sensor, einer HD und z. B. einem PC. Mit der Position der Mikrofone lässt sich durch Phasenverschiebung der Sinuskurve der Entstehungsort des Tones feststellen. Mittels der Signal-Analyse des Sensors kann man die Lautstärke und die Frequenz visualisieren.

 

Zuerst habe ich einen Pilotversuch in einem schallgedämpften Zimmer durchgeführt: Frauen und Männer haben verschiedene Töne produziert, deren Ausbreitungen ich visualisiert habe. Die Versuchspersonen singen z. B. in einem Chor. Auf dem Bild entspricht ein grosser Punkt einem lauten Ton und die Farbe der Tonhöhe (tiefer, Mittel- und hoher Bereich).  Ein Ton breitet sich vom Entstehungsort ähnlich wie Seifenblasen aus. Inzwischen ist es möglich, mit einer weiterentwickelten Tonkamera im Musiksaal während des Singens die Ausbreitung und Stärke (Qualität) des Tons zu messen und anzuzeigen.

Mit der Tonkamera habe ich im Resonanzraum (innerer Raumklang) den Einfluss des Diffusionszustands des produzierten Tons (Richtung, Tonfarbe, -höhe, Lautstärke) visuell überprüft.

 

 

Eine schriftliche Veröffentlichung dieser Forschung befindet sich derzeit in Arbeit.  
Der Vortrag vom April 2008 in München/Pullach,  ist über die unten angegebene Web Adresse als DVD erhältlich.

 

 

 
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